11.05.2020 in Aktuelles

Offener Brief von Laura Bader an Oberbürgermeister Pütsch

 
Stadt- und Kreistagsrätin aus Rastatt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 

Lieber Herr Pütsch, 



mit Verwunderung habe ich die Berichterstattung im BT und BNN und ein ebenfalls veröffentlichtes Video zu ihrem Besuch in einem Rastatter Fitnessstudio zur Kenntnis genommen.

Sie haben - in Begleitung von Mitarbeitern der Stadt und dem Abgeordneten Dr. Becker - das Studio von Frau Lenhard, CDU-Fraktionsvorsitzenden besucht, um sich dort über die Vorbereitungen zu einer möglichen Öffnung zu informieren. Neben Ihnen waren auch mehrere Mitarbeiter des Studios anwesend. 

 

Zwei Umstände verwundern mich dabei. Zum einen warum Sie als Oberbürgermeister und der städtische Wirtschaftsförderer im Werbevideo des Studios auftreten.

Zum anderen wie Sie als Chef der Stadtverwaltung und damit der örtlichen Polizeibehörde an einer Versammlung anwesend sind, die die zulässige Personenzahl von fünf Personen deutlich überschreitet.

Bis zum 5. Juni sind Versammlungen von mehr als fünf Personen verboten - es sei denn es besteht eine familiäre Verbindung oder es ist notwendig zur Aufrechterhaltung eines Arbeitsbetriebs.

 

Beides dürfte in vorliegenden Fall nicht zutreffen.

Da Sie in Begleitung mehrerer städtischer Mitarbeiter zu diesem Termin gekommen sind, hätte ihnen klar sein müssen, dass es zu einer größeren Personenzahl kommt. 



Die aktuelle Krise verlangt von uns allen einiges ab.

Sie bedeutet für uns alle, die wir in der Öffentlichkeit stehen, dass wir mit Augenmaß an die Rechtsverordnung halten.

 

Gerade Sie als Oberbürgermeister sind in Ihrer Funktion Vorbild für alle.

 

Zudem dürfte es den städtischen Mitarbeitern nach dieser Versammlung schwer fallen anderen Bürgern die Einhaltung der Regeln nahe zu bringen. Schließlich können alle Rastatter Sie nun als Beispiel für einen sehr lockeren Umgang nennen.

 

Auch mir ist daran gelegen, dass ich mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt bin und die Sorgen und Nöte von Selbstständigen zu kennen. Ich achte jedoch dabei immer auf die Einhaltung der Verordnung und erwarte dies gerade auch von Ihnen als Oberbürgermeister unserer Stadt.

 

 

Mit Freundliche Grüße

 

Laura Bader

 

 

 

09.05.2020 in Aktuelles

Europatag

 

Heute ist Europatag! 

Lasset uns feiern!
70 Jahre Schuman-Plan, europäische Zusammenarbeit, innereuropäischen Frieden und grenzenlose Freiheiten.

Lasset uns mahnen!
Diese Errungenschaften sind nicht selbstverständlich, sie erfordern  sorgfältige Pflege, um erhalten werden zu können. Wir müssen für Ihren Erhalt arbeiten, allen Widerständen zum Trotz!

Lasset uns fordern!
Die Europäische Union in ihrer jetzigen Form ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang! Eine europäische Identität muss wachsen, sie braucht Zeit. Die internationale Solidarität muss sich aktiver zeigen, sodass niemand in Krisen zurückgelassen wird! Menschenwürdiges Leben darf nicht von Nationalität oder Herkunft abhängig sein! Wir müssen unserer globalen Verantwortung als wirtschaftsstarke und einflussreiche Union gerecht werden - weit über den Rand unseres Kontinents hinaus.

Europa - damit alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt!

#europatag
#internationalesolidarität
#feiernmahnenfordern

 

08.05.2020 in Aktuelles

8. Mai ein Tag des Gedenkens

 

Thank you, Merci, Спасибо!

Mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht endete heute vor 75 Jahren der zweite Weltkrieg in Europa. Das unsägliche Leid, das sinnlose Morden und Sterben, mit dem der Nationalsozialismus so viele Länder und Völker überzogen hatte, war beendet.

Für uns ist dieser 8. Mai ein Tag des Gedenkens, großer Freude und tiefster Dankbarkeit. Wir gedenken all jenen, die durch die mitten in der deutschen Gesellschaft entsprungene nationalsozialistische Gewaltherrschaft ihrer Träume, ihrer Hoffnungen und ihres Lebens beraubt wurden. Wir gedenken all jenen, die auf Todesmärschen, in Konzentrations- oder Arbeitslagern und den besetzten Gebieten durch die Hand deutscher Soldaten zu Tode kamen.

Wir feiern alle Überlebenden, die selbst im Angesicht der größtmöglichen Verbrechen, zu denen der Mensch fähig ist, ihre Würde und Lebensfreude bewahren konnten.
Wir sind zutiefst dankbar für die Opfer der alliierten Soldaten, die unter Einsatz ihres Lebens Europa vom Schrecken des Faschismus befreiten. Ohne sie wäre unsere Demokratie nicht denkbar. Die Befreiung wider Willen ist die Grundlage unserer aller Freiheit.

Für uns steht fest, der Tag der Befreiung muss bundesweiter gesetzlicher Feiertag werden. Als Tag des Gedenkens, als Tag der Freude, als Tag der Mahnung:

„Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen.“ — Primo Levi

Demütig stehen wir vor der Schuld der Geschichte. Demütig danken wir, dass unser Land all dem Leid zum Trotze, das von ihm ausging, wieder in die Familie der Völker aufgenommen wurde und empfinden große Freude, dass aus ehemaligen Feinden Freunde werden konnten.

#NieWieder #KeinenFussbreitDemFaschismus #NeverForget

 

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