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Jusos Kreisverband Rastatt / Baden-Baden

G9: ein wichtiger Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit!

Pressemitteilungen

Jusos im Kreis Rastatt/Baden-Baden sind erfreut über Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums

„Wir Jusos gratulieren der grün-roten Landesregierung zur Wiedereinführung von G9“, so die
Kreisvorsitzende der Jusos Anna-Laura Seifermann. „Wir sehen die übereilte Einführung von G8, das sowohl von SchülerInnen und Eltern als auch von LehrerInnen als bildungspolitischer Super-GAU gesehen wird, falsch war. Natürlich können wir jetzt nicht von heute auf morgen das gesamte System umwerfen, denn das wäre unvernünftig und nicht besser als der schwarz-gelbe Bildungswahnsinn, aber diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit, die wir bitter nötig haben.“

Die Jusos befürworten außerordentlich die Bewerbungen der beiden Rastatter Gymnasien, Tulla-Gymnasium und Ludwig-Wilhelm-Gymnasium, um die Teilnahme am Modellversuch.
„Wir begrüßen die Entscheidungen der Gymnasien und hoffen natürlich, dass sie Erfolg haben. Jedoch ist es schade, dass es keine weiteren Bewerbungen aus dem Landkreis und der Stadt Baden-Baden gab.“, beklagt der stellvertretende Kreisvorsitzende Simon Uhrig.

Diesem Schritt müssten jedoch weitere folgen, so die Forderung der Jusos. So muss die Schule vor Ort wirklich gewährleistet werden. Auch brauche man endlich eine wirkliche Beteiligung von SchülerInnen und StudentInnen an der Bildungspolitik und der Verwaltung der Lehranstalten, wie etwa durch die Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft.

„Die jährlichen Bildungsstreiks zeigen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Dieser kann und darf nur von allen Beteiligten gemeinsam beschritten werden. Die jetzige G9-Reform war ein erster Schritt in die richtige Richtung.“, so Seifermann zum Schluss.

 
 

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