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Jusos Kreisverband Rastatt / Baden-Baden

„Einbindung der Jugend bewährt sich“

Landespolitik

Die Jusos Rastatt/Baden-Baden zeigen sich erfreut über die hohe Beteiligung der Jugendlichen bei den Oberbürgermeisterwahlen in Aalen und Singen. Bei der Stichwahl in Singen haben am vergangenen Wochenende 43,68 Prozent der 16- und 17-jährigen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Dies liegt nur knapp unter der Gesamt-Wahlbeteiligung von 47,92 Prozent. „Die jungen Menschen haben damit gezeigt, dass der Schritt der Senkung des Wahlalters absolut geeignet ist, gerade Jugendliche besser in die Politik einzubinden“ sagte der Juso-Kreisvorsitzende Simon Uhrig. „Die starre Haltung von CDU und der FDP, die diese Absenkung immer abgelehnt hatten, hat sich damit als rückwärtsgewandt und falsch herausgestellt“ so Uhrig weiter.

Ziel müsse es sein, künftig aber noch mehr junge Menschen für die Politik zu begeistern, dafür gelte es sowohl die Jugendlichen stärker einzubinden, als auch die Politik auf diese Generation auszurichten, so der Juso-Kreisvorsitzende Simon Uhrg. „Wir sprechen uns darüber hinaus außerdem für die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Bundestags- und Landtagswahlen aus“ macht Uhrig deutlich.
Die Jusos kritisieren auch die starre Haltung der baden-württembergischen Landesregierung bei weiteren Reformen im Wahlrecht. „Wir haben eine Vielzahl an Entscheidungen und Beschlüssen für eine weitgehende Reform des baden-württembergischen Wahlrechts“ sagte der Kreisvorsitzende Simon Uhrig. „Gerade hier erwarten wir von der Landesregierung endlich die Umsetzung etwa der Direktwahl der Landräte, der Unvereinbarkeit von Bürgermeister- und Kreistagsmandaten, sowie Abschaffung der unechten Teilortswahl“.

 
 

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